Drei Meister sind ermittelt...
Am letzten Tag der Meisterschaften 2026 ging es nochmal um die Wurst.

In der Seniorenklasse trafen die beiden punktgleichen Spieler Rudolf Damberger (links) und Johannes Ebner (rechts, beide SV Röhrnbach) aufeinander. Bei einem Remis mussten die Feinwertungen herangezogen werden, wobei diese v. a. für Ebner sprachen. Dementsprechend mühte sich Damberger redlich um den Sieg, erarbeitete sich auch Chancen, fand aber keinen "Knipser" zum Gewinn und musste mitansehen, wie die Stellung letztlich zum Remis verflachte. Aufgrund der übrigen Resultate gab die Sonneborn-Berger-Wertung den Ausschlag zugunsten von Johannes Ebner. Rang 3 ging an Dr. Norbert Jüttner (SV Röhrnbach).

Vorne Walter Müller (TV Freyung), hinten Johann Sellmayer (SK Landshut), Michael Müller (SC Bayerwald Regen/Zwiesel) beobachtet interessiert das Fernduell
Ebenfalls punktgleich waren Johann Sellmayer und Walter Müller vor der Runde - und sie blieben es auch, da Sellmayer gegen Daniel Wolf (SV Röhrnbach) ebenso wenig über ein Remis hinauskam als Walter Müller gegen Tobias Wudi (SC Bayerwald Regen/Zwiesel). So musste auch hier die Feinwertung ran und die Buchholz-Wertung war ebenfalls gleich - die Sonneborn-Berger-Wertung musste herangezogen werden. Hierbei offenbarte sich bei der Auswertung, dass das Paarungsprogramm SwissChess und der ChessLeague-Manager eine unterschiedliche Behandlung des Streichresultats bei der Sonneborn-Berger-Wertung vornehmen, denn die Homepage zeigte nun Walter Müller als Sieger an, SwissChess Johann Sellmayer. Letztlich wurde die Behandlung durch das Paarungsprogramm als die zutreffende Wertung erkannt, weswegen Johann Sellmayer zum Sieger erklärt wurde. Rang 3 fiel nach Feinwertung (unstreitig) an Daniel Wolf (SV Röhrnbach).
Wenig spannend ging es dagegen in der Meisterklasse zu. Herbert Palmi (SC Bayerwald Regen/Zwiesel) sah offenbar keine Möglichkeit mehr, Alexander Stadler (SC Vilshofen) noch zu Fall zu bringen und willigte ohne viel Aufregung in ein Remis ein, welches Stadler zum niederbayerischen Meister krönte. Rang 2 sicherte sich Roland Knechtel (SV Röhrnbach), welcher Michael Fuchs (DJK SF Haselbach) mit einer souverän gespielten Partie den vollen Punkt abnahm. Rang 3 ging an Michael Müller, der sich gegen Steffen Woitylak (TV 1862 Geiselhöring) lange um mehr bemühte, aber dafür nicht mit mehr belohnt wurde.
Meine Gratulationen gehen an die drei Sieger der Klasse M2, an Daniel Wolf, Walter Müller und den Meister der M2, Johann Sellmayer. Ebenfalls gratuliere ich den Rating- und Jugendpreisgewinnern der M2.
In der Seniorenklasse beglückwünsche ich Dr. Norbert Jüttner und Rudolf Damberger zu Rang 3 und 2. Herzlich gratuliere ich dem niederbayerischen Seniorenmeister 2026, Johannes Ebner.
In der Meisterklasse gehen meine Glückwünsche an den Jugendpreisgewinner Roman Yemelyanenko (SV Röhrnbach), Ratingpreisgewinner Herbert Palmi, sowie an den drittplatzierten Michael Müller und den Vizemeister Roland Knechtel.
Die herzlichste Gratulation geht natürlich an den niederbayerischen Einzelmeister 2026, an Alexander Stadler. Es ist bereits sein vierter Meistertitel. Schaut man sich die Partien an, muss man konstatieren, dass der Turniersieg absolut verdient ist und in Ordnung geht, denn auch von der Niederlage gegen Engelbrecht ließ er sich nicht vom Kurs abbringen.
Zum Schluss natürlich gilt es, einigen Leuten danke zu sagen.
Mein erster Dank geht an den SV Röhrnbach und dessen Spartenleiter, Anton Pauli, der für den SV Röhrnbach mit seinen Helfern in bewährter Manier die Ausrichtung übernommen hat und für einen reibungslosen Ablauf rund um das Turnier gesorgt hat.
Zu danken habe ich ferner dem Schirmherrn des Turniers, der Raiffeisenbank Goldener Steig-Dreisessel und dem Bürgermeister des Marktes Röhrnbach, Leo Meier.
Ebenfalls danke ich den Helfern beim Auf- und Abbau , namentlich v. a. Tobias Wudi, der dies koordiniert hat.
Mein Dank gilt ebenfalls allen Teilnehmern der Meisterschaft, die sich die Zeit genommen haben und mitgespielt haben. Ich hatte keinen Anlass einzugreifen und bedanke mich insoweit für den sportlichen Ablauf des Turniers.
Da bleibt nur zu sagen: Auf ein Wiedersehen in 2027!

Von links nach rechts: Bezirksvorsitzender Klaus Kreuzer, Bezirksspielleiter Simon Staudinger, Michael Müller (SC Bayerwald Regen/Zwiesel, 3. Platz Meisterklasse), Marcell Eigenschenk (SV Röhrnbach, Bester TWZ U1400 Klasse M2), Johann Sellmayer (SK Landshut, Meister Klasse M2), Walter Müller (TV Freyung, 2. Platz Klasse M2), Hans Meier (SV Aham, Bester TWZ U1600 Klasse M2), Alexander Stadler (SC Vilshofen, Niederbayerischer Einzelmeiser 2026), Dr. Norbert Jüttner (SV Röhrnbach, 3. Platz Seniorenklasse), Sasha Haralambieva (SV Röhrnbach, Beste U16 Klasse M2), Daniel Wolf (SV Röhrnbach, 3. Platz Klasse M2), Herbert Palmi (SC Bayerwald Regen/Zwiesel, Bester TWZ U2000 Meisterklasse), Anton Pauli (Spartenleiter Schach SV Röhrnbach), Leo Meier (Bürgermeister Markt Röhrnbach), Florian Rinagel (2. Vorsitzender SV Röhrnbach), Rudolf Damberger (SV Röhrnbach, 2. Platz Seniorenklasse), Johannes Ebner (SV Röhrnbach, Seniorenmeister 2026), Roland Knechtel (SV Röhrnbach, 2. Platz Meisterklasse) und Roman Yemelyanenko (SV Röhrnbach, Bester U18 Meisterklasse)